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Editorial Virginia Nr. 61 (Herbst 2017)

Auch in diesem Jahr gibt es bei der Verleihung des Friedenspreis des Deutschen Buchhandels wieder einen Grund zu feiern: Nach der Publizistin Carolin Emcke im vorigen Jahr wird jetzt die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood ausgezeichnet, der wir herzlich gratulieren! Es wäre zu hoffen, dass das Komitee für den Literaturnobelpreis demnächst ähnlich entscheiden wird wie bei Swetlana Alexijewitsch, die zwei Jahre nach dem Friedenspreis den Nobelpreis für Literatur erhielt.

In dem Zusammenhang möchten wir darauf hinweisen, dass wir auf unserer Facebook-Seite regelmäÃig über Preise informieren, die Frauen erhalten, ebenso wie über anderes, das uns wissenswert erscheint.

Gratulieren möchten wir an dieser Stelle auch dem Ulrike Helmer Verlag zum 30-jährigen Verlagsjubiläum, sowie dem AvivA Verlag zum 20-jährigen! Wir wünschen ihnen viele weitere Jahre und uns zahlreiche neue spannende Bücher!

Weiterhin freut uns, dass es in dieser Ausgabe nach langer Zeit eine Rezension von einer der Gründerinnen der Virginia Frauenbuchkritik, Hinrike Gronewold, gibt. Sowieso halten uns viele Rezensentinnen über Jahre die Treue und schreiben immer wieder. Ihnen allen sei an dieser Stelle ganz herzlich für ihren Einsatz gedankt!

Bei aller Freude möchten wir uns der Aussage von Andi Zeisler, deren neues Buch in dieser Ausgabe besprochen wird, anschlieÃen: "Wenn die Umstände weniger schlecht sind, heiÃt das noch nicht, dass sie gut sind." Es gibt noch viel zu tun und in diesem Sinne laden wir auch in dieser Ausgabe zu vielen Neu- und Wiederentdeckungen ein

Viel Spaà beim Lesen!



© Virginia Frauenbuchkritik